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Foto: Jakob Alexander

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Eine der am häufigsten gestellten Fragen an Do:

„Wie werden Technik, Wagen, Bühne, Flyer etc. Woche für Woche bezahlt?“

Die einfache Antwort: Neben viel ehrenamtlicher Arbeit aller Beteiligten ausschließlich durch Spenden und den Verkauf von Donnerszeux.

Also weil wir ja jetzt schon so viele Wochen zusammen sind: Wenn du etwas Geld übrig hast, hilf mit, damit es noch viele Donnerstage geben kann. Nämlich solange sie so notwendig sind:

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Wenn du auf der Suche nach Geschenken bist bzw. auch nach Sachen, die tagtäglich zeigen, dass wir jetzt fix zam sind, gibt es am do-Stand bei den Demos
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Donnerstag, 25. April, 18 Uhr @ Oskar-Morgenstern-Platz vor dem Polizeianhaltezentrum Roßauer Lände, 1090 Wien

Wir sind jetzt zusammen!


Treffpunkt: 18 Uhr @ Oskar-Morgenstern-Platz vor dem Polizeianhaltezentrum Roßauer Lände, 1090 Wien

Am 25. April ist wieder Donnerstag! Es ist unser 27. Do-Date und es wird wieder heißen:

“Wir sind fix zusammen!”

Und auch:

“Niemals vergessen! Nie wieder ist jetzt!” und “We will stay! We will rise!”

Am 1. Mai 1999 wurde Marcus Omofuma bei der Abschiebung von drei Polizisten getötet. Mit Klebeband an den Sitz gefesselt, Mund und Nase verklebt, starb Omofuma im Flugzeug. Als Reaktion gelang eine breite politische Organisierung von Schwarzen Communities und Antirassist*innen mit zahlreiche Aktionen, Großdemos, einer monatelangen Mahnwache vor dem BMI. Dann kam die "Operation Spring" unter dem SPÖ-Innenminister Schlögl, eine Polizeiaktion, bei der genau viele jener Schwarzen Aktivist*innen als Drogendealer verleumdet, verfolgt und eingesperrt wurden, die sich nach dem Tod von Omofuma organisiert hatten, um dem Rassismus in Politik und Medien etwas dagegenzusetzen. Omofuma ist unvergessen, aber “Niemals vergessen!” heißt “Nie wieder!”. Und dieses nie wieder ist jetzt!

Denn heute, 20 Jahre später, jetzt, haben wir eine Regierung, die Rassismus in alltäglicher Normalität für ihre Politik einsetzt, die mit Maßnahmen wie der Ausweitung von Schubhaft und Umwidmung von Erstaufnahme-Einrichtungen in "Ausreisezentren" diesen Rassismus weiter forciert, legistisch festgeschrieben und exekutiert. So werden weitere Tote in Kauf genommen.

Abschiebe-Charter nach Nigeria aus Wien-Schwechat im Monatstakt. Zunehmende Bedrohung von Menschen aus Gambia. Afghan*innen abgeschoben zurück in den Krieg. Deportationen von geflüchteten Tschetschen*innen trotz umfangreich dokumentierter Menschenrechtsverletzungen zurück ins Kadyrow-Regime, mit dem FPÖ-Burschis freundschaftliche Bande pflegen.

Für ein vom selbsternannten Balkanroutenschließer Kurz öffentlichkeitswirksam forciertes Grenzregime werden Kooperationen mit korrupten und diktatorischen Regimes auf dem afrikanischen Kontinent eingegangen, während die neokoloniale Ausbeutung der Ressourcen eben dieser Länder munter weitergeht. Nicht nur die staatliche Seenotrettung wird gezielt unterlassen, „privat“ organisierte Seenotrettung wird kriminalisiert und verfolgt. Die mörderischen Folgen sind tausende Tote in der Sahara und im Mittelmeer.
 
Aber Menschen wehren sich. Wir wehren uns. Menschen, die selbst ihre Abschiebung verhindern. Geflüchtete, die in Schubhaft unter verzweifelten Bedingungen rebellieren. Freund*innen, Schulkolleg*innen, Familienangehörige und manchmal ganze Kommunen, die sich solidarisch mit den Betroffenen gegen Abschiebungen stellen.

So treffen wir uns um 18 Uhr vor dem Polizeianhaltezentrum Rossauer Lände am Oskar-Morgenstern-Platz und ziehen von dort in einer Demo zu einer Zwischenkundgebung am Platz der Menschenrechte. Die Abschlusskundgebung ist dann am Schillerplatz vor der Akademie der Bildenden Künste.

Den Regierenden, Nutznießer*innen und Mitläufer*innen werden wir ausrichten:

„Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller hier ist, um zu bleiben!”
 

ROUTE

  Bei unserem 27. Do-Date Am 25. April ist wieder Donnerstag! treffen wir uns um 18 Uhr am Oskar-Morgenstern-Platz vor dem Polizeianhaltezentrum Roßauer Lände.

Von hier aus gehen wir in einer Demonstration über die
Türkenstraße, die Hörlgasse, die Universitätsstraße und die 2er Linie zu einer Zwischenkundgebung am Platz der Menschenrechte vor dem Omofuma-Denkmal. Die Abschlusskundgebung ist dann am Schillerplatz vor der Akademie der bildenden Künste Wien.

Bitte Freund_innen, Bekannte und Familien in den Kommentaren markieren, die auf der Route wohnen und/oder Geschäfte und Büros haben. Aus dem Fenster winken, Musik machen, Fahnen und Transparente schwenken, macht uns noch sichtbarer und macht außerdem so viel Spaß für alle Beteiligten.

Das Programm folgt wie gewohnt am Mittwoch!

❤️🔥✊🏿

Also bitte weitersagen, weiterleiten, weitertweeten, FB-Veranstaltung teilen, Facebook-Freund_innen dazu einladen und ebenso jene, die keine Social Media benutzen. Zum Beispiel mit diesem Link www.wiederdonnerstag.at, via Whatsapp oder in dem ihr diesen Newsletter per E-Mail weiterleitet. #wiederdonnerstag

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