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Juni 2019

Arbeitszonen im LuzernPlus-Gebiet sind knapp und gefragt

Das Bauprojekt der neu angesiedelten Connect Com AG in Rothenburg als positives Beispiel im haushälterischen Umgang mit der Ressource Boden. Das Projekt ist mehrstöckig und bietet langfristig Platz für über 100 Arbeitsplätze.

Im LuzernPlus-Gebiet leben 240'000 Einwohnende und über 150'000 Mitarbeitende sind in rund 18'000 Betrieben tätig. Die zentrale Lage und die Standortfaktoren wie gut ausgebildete Arbeitskräfte, die Infrastruktur inklusive Mobilitätsanbindung und tiefe Steuern sind attraktiv für bestehende sowie neue Unternehmen. Die Arbeitszonenbewirtschaftung ist ein bedeutendes raumplanerisches Thema und wirkt sich direkt auf die Wettbewerbsfähigkeit aus. 
 
Der Bund fordert von den Kantonen eine regionale Arbeitszonenbewirtschaftung, welche eine optimale und haushälterische Nutzung fördert. Die übergeordnete Raumpolitik sieht nur noch ein begrenztes Wachstum von neuen Arbeitszonen vor. Umso wichtiger ist es, dass die bestehenden Arbeitszonen für die aktuellen und zukünftigen Arbeitsnutzungen gesichert und bereitgestellt werden, damit auch die nächste Generation vom Erhalt und der Schaffung von Arbeitsplätzen profitieren kann. Auch die Unternehmen sind gefordert, ihren Flächenbedarf zu optimieren.
 
Gemäss dem kantonalen Richtplan obliegt den Regionalen Entwicklungsträgern wie LuzernPlus die Federführung für das regionale Arbeitszonen- und Standortmanagement. Unterstützt werden sie dabei vom Kanton Luzern, von der Wirtschaftsförderung Luzern und den Gemeinden. Die Wirtschaftsförderung Luzern hat eine Flächenübersicht für das Arbeitszonenmanagement erstellt. Einerseits nutzt sie diese für die Wahrnehmung ihrer Kernaufgaben, nämlich für die Neuansiedlung und Entwicklung bestehender Unternehmen. Andererseits dient die Übersicht LuzernPlus und seinen Gemeinden, um das Angebot von Arbeitsplatzgebieten weiter zu optimieren. Dies erfolgt im Rahmen von Festsetzungen von regionalen Arbeitsplatzgebieten in der geplanten vierten Generation des Agglomerationsprogramms.
 
Mehr über Standorte bei der Wirtschaftsförderung Luzern

10 Jahre LuzernPlus

Nachgefragt bei Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo

Frau Birrer-Heimo, Sie sind seit 2010 Nationalrätin, waren Gemeinderätin in Rothenburg und haben im Luzerner Kantonsrat mitgewirkt. Damit haben Sie langjährige politische Erfahrung auf der kommunalen, kantonalen und nationalen Ebene.

Was war im 2010 bei der Gründung von LuzernPlus Ihre Motivation, im Vorstand mitzuwirken?
In meinen politischen Tätigkeiten ist mir immer wichtig, dass die öffentliche Hand gute Leistungen für die Bevölkerung erbringt. Da ich über Erfahrungen auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene verfüge, bin ich entsprechend vernetzt. Entwicklungen machen längst nicht mehr an den Gemeindegrenzen Halt. Mit gemeinsamen Projekten und Kooperationen können Synergien genutzt werden, damit nicht jede Gemeinde alles selber aufbauen muss. Mit LuzernPlus wurde 2010 eine wichtige Kooperationsplattform und Interessenvertretung für eine starke Region Luzern ins Leben gerufen, bei der ich mich gerne engagiert habe. 
 
Worin sehen Sie den Mehrwert der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit bei den Themen Raumplanung, Mobilität oder Energie?
Der Siedlungsraum der Region Luzern ist längst zusammengewachsen und der Verkehr hat in den letzten Jahren markant zugenommen. Um eine nachhaltige, geordnete Entwicklung und einen sorgsamen Einsatz unserer Ressourcen sicherzustellen, braucht es eine koordinierte Raum- und Mobilitätsplanung. Mit regionaler Energieversorgung und Wärmenetzwerken können die Energieeffizienz gesteigert und erneuerbare Energien gefördert werden. 

Welche Themen sind Ihnen in besonderer Erinnerung geblieben während Ihrer LuzernPlus-Vorstandstätigkeit von 2010 bis Ende 2015?
Da gibt es viele spannende und herausfordernde Themen: Die Unterstützung des Durchgangsbahnhofs Luzern als zentrales Infrastrukturprojekt für einen guten öffentlichen Verkehr, der Aufbau der Gebietsmanagements, die Agglomerationsprogramme, die Kooperationsprojekte bei kommunalen Infrastrukturen wie den Werkdiensten, der Ausbau von AggloKids mit gemeinsamen Leistungen und einem einheitlichen Beitragsmodell für Kinderbetreuungsstätten oder die Naturarena Rotsee.  

Mobilität

Durchgangsbahnhof Luzern ist einen wichtigen Schritt weiter

Der Nationalrat hat in der Sitzung vom 4. Juni 2019 dem Ausbauschritt 2035 für die Bahninfrastruktur zugestimmt. Zuvor hatte bereits der Ständerat grünes Licht gegeben. Für den im Ausbauschritt 2035 ausdrücklich erwähnten Durchgangsbahnhof Luzern bedeutet dies, dass dessen Projektierung inklusive Auflageprojekt nun ohne Unterbruch erfolgen kann. Damit ist ein wichtiger weiterer Meilenstein erreicht.
 
www.komitee-durchgangsbahnhof.ch

News Gebietsmanagements

Website und Film erklären neue Zentrale Verwaltung Seetalplatz

In Mitten des Seetalplatzes, wo heute die Zwischennutzung NF 49 steht, wird das neue zentrale Verwaltungsgebäude des Kantons Luzern realisiert. Rund 30 verschiedene Bereiche der kantonalen Verwaltung mit insgesamt 1'300 Mitarbeitenden werden neu unter einem gemeinsamen Dach arbeiten. Damit dieses Generationenprojekt Realität wird, braucht es 2021 die Zustimmungen des Luzerner Stimmvolks. Der Einzug erfolgt frühestens 2025. Bereits jetzt informiert der Kanton mit einer Website und einem Erklärfilm über das neue Verwaltungsgebäude.
 
Mehr zur Zentralen Verwaltung

Von Flohmarkt bis Brunch – NF49 belebt LuzernNord

Auf dem Seetalplatz ist mit der Zwischennutzung NF49 definitiv Leben eingekehrt. Die Liste von neuen Angeboten und Veranstaltungen ist lang. Hier einige Highlights:

  • Am 30. Juni 2019 findet ein Flohmarkt statt.
  • Das FischermannsOrchestra richtet sich auf dem Platz einen Proberaum namens WERFT ein. Artikel zentralplus
  • Jeden Sonntag wird im MAGAZIN ein Brunch angeboten. Artikel Luzerner Zeitung
  • Bis Oktober 2019 zeigt ein Lyrikweg Beiträge von zeitgenössischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern der Schweiz. Artikel zentralplus 
  • Die theatrale Rauminstallation BLUE MOTEL bietet einen Einblick in das Schaffen von Patric Gehrig und Saskya Germann. Artikel zentralplus
Überblick Veranstaltungen NF49

IST-Zustand des Höfli-Quartiers im Umfeld der Mall of Switzerland aufgenommen

Das Rontal ist ein kantonaler Entwicklungsschwerpunkt. Baulich zeigt sich dies auch im Höfli-Quartier im Umfeld der Mall of Switzerland und dem Schindler-Hauptsitz. Aktuell wohnen rund 4‘000 Personen im Quartier und es gibt 2‘500 Arbeitsplätze. In den nächsten Jahren wird sich das Quartier weiter verändern. Den IST-Zustand haben die Gemeinde Ebikon und der Quartierverein Höfli aufgenommen. Die Themenschwerpunkte lagen bei der Identität, Begegnung, Mobilität, Durchmischung und Infrastruktur. Das Gebietsmanagement LuzernOst hat das Projekt mitinitiiert.

Zum Bericht: IST-Aufnahme

Meilensteine für die Erneuerung und Erweiterung Campus Horw

Die Planung der Erneuerung und Erweiterung des Campus Horw erreicht mit der Ausschreibung zur Präqualifikation des Planungsverfahrens per Anfang Juni 2019 einen ersten Meilenstein. Dabei soll der heutige Flächenbestand für die Hochschule Luzern Technik&Architektur von 23'000 m2 Hauptnutzfläche auf neu 35‘000 m2 erweitert werden. Ergänzend werden zusätzlich Flächen für die Pädagogische Hochschule mit 20'600 m2 und für Drittnutzungen wie Startups, oder der Ausbau des Innovationsnetzwerks usw. mit 3’000 m2 geschaffen. Unter der Leitung des Kantons Luzern wurden mit den zukünftigen Nutzern die umfangreichen Konzepte für das Projekt erarbeitet. Nebst den Bedürfnissen an Raum und Betrieb, wurden auch die baurechtlichen Rahmenbedingungen mit der Gemeinde Horw, der Fachkommission Horw-Mitte, dem Beirat LuzernSüd und der kantonalen Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi) beschrieben.
Das Finanzdepartement des Kantons Luzern, vertreten durch die Dienststelle Immobilien, führt für die Vergabe der Planerleistungen für die Erneuerung und Erweiterung Campus Horw einen einstufigen Studienauftrag im selektiven Verfahren durch.

Personelles

Praktikant/in 60 bis 80 Prozent gesucht

LuzernPlus sucht ab September 2019 bis zirka Februar 2020 oder nach Vereinbarung eine Praktikantin oder einen Praktikanten. Wer erste Studienerfahrungen oder auch einen Abschluss in der Raumplanung, den Politikwissenschaften oder einer anderen Studienrichtung mit Bezug zu den LuzernPlus-Themen erlangt hat, kann Berufserfahrungen sammeln und erweitern.
 
Mehr in der Ausschreibung der Praktikumsstelle (PDF) und www.luzernplus.ch

Veranstaltungen

Tramhüsli-Fest

Das Tramhüsli war früher und soll künftig insbesondere ein Treffpunkt sein. Am Samstag, 17. August, findet das Tramhüsli-Fest statt. Von morgens bis abends gibt es Besichtigungen, Essen, Trinken, Musik und Spiele.
 
www.tramhüsli.ch

Wussten Sie, dass...

in den nächsten sieben Jahren Planungsarbeiten für den Durchgangsbahnhof Luzern im Umfang von 85 Millionen Franken ausgeführt werden? Gerechnet in Vollzeitstellen werden rund 140 Fachleute bis 2026 permanent an der Planung arbeiten.
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